Nicht jedes Portrait soll glätten. Manche sollen zeigen, was wirklich da ist – Narben, Falten, Kurven, Spuren eines gelebten Lebens. Genau darum geht es bei den sensiblen Portraits: um Fotografie, die nicht wegretuschiert, sondern würdigt.
Ob nach einer Veränderung, mit zunehmendem Alter oder einfach nach Jahren voller unrealistischer Vergleiche – ein sensibles Shooting kann ein Wendepunkt sein.
Operationsnarben, Unfallspuren oder Zeichen, die einfach zum eigenen Leben gehören: Im Rahmen meines Kunstprojekts SCARS – Narben entstehen daraus Bilder und Kunstobjekte statt versteckter Makel.
Kein Social-Media-Ideal, keine künstliche Glättung – nur echtes Licht, echte Haltung und ein Ergebnis, in dem du dich selbst wiedererkennst.
Echt statt perfekt
Dieses Themenfeld ist mir ein persönliches Anliegen und über mehrere Artikel und ein eigenes Kunstprojekt gewachsen. Hier findest du alles auf einen Blick:
Körperakzeptanz in der Fotografie – was Körperakzeptanz vor der Kamera bedeutet, für wen das Thema relevant ist und wie ich es technisch umsetze.
Tipps für Aktmodelle – konkrete Vorbereitung für dein sinnliches Fotoshooting – von Hautpflege bis Bildrechten.
Die Ästhetik des Unvollkommenen – die philosophische Seite: Warum Brüche und Makel sichtbar bleiben dürfen, statt versteckt zu werden.
Kintsugi und Wabi-Sabi – die japanische Kunst, zerbrochene Keramik mit Gold zu reparieren – und was sie mit deinen eigenen Narben zu tun hat.
SCARS – Narben: Modelle gesucht – Mein Kunstprojekt in Zusammenarbeit mit der Textilkünstlerin Negar Kablou (Bauhaus-Universität Weimar). Hier kannst du dich direkt als Modell bewerben.
Modell gesucht für sensibles Thema – ein weiteres sensibles Shooting-Thema – Details und Bewerbung direkt auf der Projektseite.
Jedes sensible Shooting beginnt mit einem ausführlichen, unverbindlichen Vorgespräch – nicht mit der Kamera. Wir klären gemeinsam, welche Perspektiven, welche Nähe und welche Kleidung zu dir passen. Erst danach geht es ins Studio nach Erfurt, wo weiches Licht und bewusste Posenführung den Rahmen bilden. Retuschiert wird zurückhaltend: Körperformen und Konturen bleiben, wie sie sind.
Nein. Die meisten Menschen, mit denen ich zu diesem Thema arbeite, haben vorher noch nie vor der Kamera gestanden.
Zurückhaltend, ja. Ich verändere keine Körperformen und glätte keine Konturen – kleinere technische Dinge wie Lichtreflexe bearbeite ich, wenn gewünscht.
Die Körperakzeptanz-Tipps und die Aktmodelle-Tipps richten sich an alle, die ein klassisches sensibles Portrait- oder Aktshooting planen. SCARS – Narben ist mein separates Kunstprojekt speziell für Frauen mit sichtbaren Narben, in Zusammenarbeit mit einer Textilkünstlerin.
In meinem Studio in Erfurt. Bei Interesse ist nach Absprache auch ein anderer Ort möglich.