Vom Überzeugen zum Verstehen: Warum echtes Zuhören so schwerfällt
Wir reden. Doch du sagst nichts. Du willst nicht kommunizieren, dich nicht austauschen. Du willst überzeugen, gewinnen. Von deiner Meinung. Ich bin müde, dir zuzuhören.
Oft beschleicht mich dieses Gefühl – im Familienumfeld, bei Freunden, auf der Arbeit. Statt des Eintauchens in andere Gedankenwelten, des intensiven Austauschs, um andere Sichten mit in das eigene Bild einfließen zu lassen, wird auf Teufel komm raus Überzeugungsarbeit geleistet. Nicht selten ohne echten eigenen Standpunkt.
Woher kommt dieses Verhalten? Sind wir von außen so konditioniert? Ist dieser ewige Wettkampf um das Siegertreppchen so wichtig geworden, dass wir nicht mehr in der Lage sind zuzuhören, ohne unser eigenes Weltbild dem anderen aufzudrücken?
Oder ist es Unsicherheit? Unsicherheit, wie der andere mich sieht, wenn ich einfach nur zuhöre. Ohne Gegenargumente, von denen ich selbst nicht überzeugt bin. Ohne triumphieren zu wollen, in einem Gespräch, ohne eine Performance abzuliefern, von der ich selbst nicht überzeugt bin?
Der ewige Wettkampf
Die Festung der eigenen Meinung
Die Echokammer: Informationsflut & kognitive Überlastung
Der Weg zurück zum Dialog
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