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Der Strand ist ein Ort der Sehnsucht, der Ruhe und der Inspiration. Er ist ein Ort der Begegnung mit der Natur, dem Meer und der Unendlichkeit. Schon immer inspiriert er die Menschen, ihre Gedanken und Gefühle festzuhalten. Sei es nun als Gedicht, als Gemälde oder auch als Fotografie. Kaum ein Sujet wird wohl tagtäglich millionenfach festgehalten wie Szenen am Meer.

Auch mich beeindruckt das Meer. Seine immerwährende Kraft und der Zyklus von Erstehen und Vergehen.

Nachfolgend finden Sie einige meiner Arbeiten aus den letzten Jahren, begleitet von Texten wichtiger Poeten.

Eine filigrane Alge auf einem Stein am Strand
Eine filigrane Alge auf einem Stein am Strand

Das Meer

Ein Rauschen geht durch alle meine Glieder,
das Meer, das Meer, das ewig wiederkehrt.
Ich leg mein Herz in seine Fluten nieder,
von dem, was war, und dem, was sich verzehrt.

Die Welt ist weit und still an diesem Orte,
und meine Seele wandert mit dem Wind.
Ich finde nicht die richtigen Worte,
weil wir am Ende doch nur Wanderer sind.
Rainer Maria Rilke

Buhne, auch als Stack, Höft, Kribbe bezeichnet, am Strand. Eine Welle spült Sand auf das Holz.
Buhne, auch als Stack, Höft, Kribbe bezeichnet, am Strand. Eine Welle spült Sand auf das Holz.

Meeresstille

Glatte Fläche rings umher.
Keine Luft von keiner Seite,
Todes - Stille fürchterlich.
In der Ungeheuern Weite
Reget keine Welle sich.
Johann Wolfgang von Goethe

Mit Muscheln bewachsene Steine am Strand

Meeresstrand

Ans Haff nun fliegt die Möwe,
Und Dämmerung bricht herein;
Über die feuchten Watten
Spiegelt der Abendschein.
Graues Geflügel huschet
Neben dem Wasser her;
Wie Träume liegen die Inseln
Im Nebel auf dem Meer.
Theodor Storm

Am Strande

Heute sah ich wieder dich am Strand.
Schaum der Wellen dir zu Füßen trieb.
Mit dem Finger grubst du in den Sand
Zeichen ein, von denen keines blieb.
Ganz versunken warst du in dein Spiel
Mit der ewigen Vergänglichkeit.
Welle kam und Stern und Kreis zerfiel.
Welle ging und du warst neu bereit.
Marie Luise Kaschnitz

Strandfund

I Go Down to the Shore

I go down to the shore in the morning
and depending on the hour the waves
are rolling in or moving out, and I say,
oh, I am miserable, what shall—
what should I do?
And the sea says
in its lovely voice:
Excuse me, I have work to do.
Mary Oliver


Bob



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