• Home
  • Portfolio
    • Headshot
    • Yoga-Fotograf
    • Landschaftsfotografie
  • Blog
  • Kontakt
  • Impressum
    • Datenschutzerklärung
  • Archiv

    • April 2026
    • Februar 2026
    • Januar 2026
    • September 2025
    • August 2025
    • Juli 2025
    • Februar 2025
    • Januar 2025
    • Mai 2023
    • März 2023
    • Januar 2023
    • Dezember 2022
    • September 2022
    • Dezember 2021
    • September 2021
    • Juni 2021
    • März 2021
    • Januar 2021
    • Dezember 2020
    • Oktober 2020
    • August 2020
    • April 2020
    • April 2019
    • September 2018
    • Oktober 2017
    • Februar 2017
    • Januar 2017
  • Kategorien

    • Allgemein
    • Argentinien
    • Chile
    • Deutschland
    • England
    • Europa
    • Fotografie
    • Fotoshootings
    • Friedhöfe
    • Gedanken
    • Reportagen
    • Schottland
    • Shootings
    • Südamerika
    • Travel with me
    • Türkei
    • Yoga
Robert Müller Erfurt
Robert Müller Erfurt
  • Home
  • About
    • Fotograf
    • Gear
  • Portfolio
    • Yoga-Fotograf
    • Headshot Fotograf
    • Landschaftsfotograf
  • Blog
  • Ausstellungen
    • Landschaften
  • Service
    • Kundenbereich
  • Events
    • TfP-Shooting
  • Kontakt
    • Kontaktformular
    • Impressum
    • Datenschutz

Kloster Rehna

Mitten im Herzen von Rehna erstreckt sich die alte Klosterkirche zusammen mit ihrer weitläufigen, dazugehörigen Klosteranlage.

Außenansicht Kloster Reha
Kloster Rehna

Ein Kloster mit viel Geschichte

Die Ursprünge der Anlage reichen weit zurück. Um das Jahr 1230 wählte der Mönch Ernestus das damalige Kirchdorf Rehna aus, um dort ein Nonnenkloster zu gründen. Eine bekannte Legende besagt, dass Ernestus während seiner Suche unter den alten Linden des Ortes rastete und hier die Eingebung für den Bau erhielt. Urkundlich erwähnt wird das Kloster erstmals im 13. Jahrhundert. In den darauffolgenden Jahrhunderten wuchs die Anlage stetig und entwickelte sich zu einem der bedeutendsten spirituellen und wirtschaftlichen Zentren in der Region Mecklenburg.

In den ersten Jahrzehnten lebten die Nonnen zunächst nach den strengen Regeln der Benediktinerinnen. Der entscheidende Wendepunkt folgte jedoch im Jahr 1319, als sich das Kloster dem Orden der Prämonstratenser anschloss. Als einziges eigenständiges Frauenkloster dieses Ordens in der Region erlebte die Anlage unter diesen sogenannten „weißen Nonnen“ im 14. und 15. Jahrhundert ihre absolute Blütezeit.

Da Rehna zudem strategisch günstig an der „Alten Salzstraße“ – einer der bedeutendsten Handelsrouten des Mittelalters – lag, florierte das Kloster auch wirtschaftlich. Durch kluge Landwirtschaft, Zolleinnahmen und großzügige Schenkungen häuften die Chorfrauen großen Reichtum sowie weitreichenden Grundbesitz an. Infolgedessen entwickelte sich Rehna zu einem der einflussreichsten spirituellen und wirtschaftlichen Zentren im gesamten mecklenburgischen Raum.

Rehna lag im Mittelalter an einer bedeutenden Handelsroute, der sogenannten Alten Salzstraße. Dadurch florierte das Kloster wirtschaftlich, da es Zölle erheben und durch Schenkungen sowie kluge Landwirtschaft großen Reichtum und weitreichenden Grundbesitz anhäufen konnte.

Diese glanzvolle Ära endete allerdings im Zuge der Reformation, die im Jahr 1552 schließlich zur offiziellen Auflösung des Klosters führte. Infolgedessen übernahm das herzogliche Haus Mecklenburg den Besitz. Die Herzöge nutzten die geschichtsträchtigen Gebäude fortan auf vielfältige Weise, indem sie die Räumlichkeiten beispielsweise über einen langen Zeitraum als standesgemäßen Wohnsitz für die herzoglichen Witwen einrichteten.

Während des verheerenden Dreißigjährigen Krieges (1618–1648) boten die dicken Klostermauern der umliegenden Bevölkerung immer wieder Schutz vor plündernden Truppen, obwohl auch die Anlage selbst in dieser Zeit schwere Schäden und Plünderungen hinnehmen musste.

Trotz dieser tiefgreifenden Veränderungen sind erfreulicherweise bis heute große Teile der ursprünglichen Klosteranlage erhalten geblieben.

Neuanfang

Seit 1998 setzt sich der Klosterverein Rehna e.V. aktiv für den Erhalt und die zeitgemäße Nutzung der Klosteranlage ein. In der 2022 erneuerten Dauerausstellung werden die historischen Nonnen als Lichtprojektionen an den Wänden lebendig, die durch den Kreuzgang huschen. Dies verbindet die mittelalterliche Geschichte charmant mit moderner Technik.

Das Kloster ist Ausgangspunkt des Zisterzienserwegs. Er führt von Rehna über Zarrentin nach Lauenburg. Außerdem startet hier ein Pilgerweg, der bis Ratzeburg führt.

Lichtspiel im Kirchenschiff im Kloster Rhena
Lichtspiel im Kirchenschiff im Kloster Rhena
Blick auf die Orgel im Kloster Rhena
Blick auf die Orgel im Kloster Rhena
Altarraum mit Kirchenbänken
Altarraum mit Kirchenbänken
Im Klostercafé kann man wundervoll sitzen
Im Klostercafé kann man wundervoll sitzen
Außenanlage des Klosters mit Stegen
Außenanlage des Klosters mit Stegen
Quelle und weitere Informationen: 

Offizielle Seite des Klosters Rehna
Wikipedia-Artikel zum Kloster

Eine echte bauliche Besonderheit stellt der dreiflügelige Kreuzgang dar. Dieser war ursprünglich doppelstöckig angelegt: Im oberen Stockwerk bewegten sich die Nonnen völlig getrennt von der Außenwelt in der Klausur, während das Erdgeschoss für Verwaltungszwecke diente. Heute beherbergt der Kreuzgang eine moderne Dauerausstellung, die das Leben der Prämonstratenserinnen wieder lebendig macht.

Der Autor wollte auch mal aufs Bild – na gut – ausnahmsweise.
Der Autor wollte auch mal aufs Bild – na gut – ausnahmsweise.

Bob