Istanbul – ist das die Türkei?
Vier Tage für einen Städtetrip in das rund 1800 km entfernte Istanbul – wird das reichen? Oder wird es sogar zu lang? Wie wird sich das moderne Istanbul, diese Metropole am Bosporus, wohl anfühlen? Ist es genauso super touristisch wie die Städte am Mittelmeer? Eine Reise mit Überraschungen …
Istanbul – du schöner Wahnsinn
Istanbul liegt am Golden Horn – einem rund 7 km langen Meeresarm, der seinen Namen aufgrund seiner Form und seines Glitzerns bekommen hat. Hier liegen auch die Ursprünge der Stadt, die einst Konstantinopel hieß. Heute gilt sie als Megacity. Noch 1990 hatte die Stadt nur etwa 6,6 Millionen Einwohner, zur letzten Zählung 2018 sind es über 15 Millionen. Und das sind nur die offiziellen Zahlen. Diese Stadt schläft anscheinend nie. Endlose Autokarawanen ziehen sich wie Bänder über die großen Einfallsstraßen. Der alte Atatürk-Flughafen wickelte 68 Millionen Passagiere ab, der gerade neu eröffnete Istanbul Airport soll es gar auf 200 Millionen bringen. Damit wäre er der größte Flughafen weltweit.
Wer hier Ruhe sucht, muss ganz früh aufstehen.
Istanbuls Regenschirmstraßen
Solche Baldachine aus bunten Regenschirmen findet man in den Sommermonaten in einigen der beliebtesten Istanbuler Stadtviertel. In Karaköy, Balat, Fatih und Kadıköy können Istanbuler und Touristen die farbenfrohen Kunstinstallationen genießen.
Das Umbrella Sky-Projekt wurde 2012 im portugiesischen Águeda im Rahmen des Ágitagueda Art Festivals von der Firma Impactplan initiiert. Heute findet man die bunten Schirme in hunderten Städten weltweit. Die urbane Installation soll die engen Straßen mit einem schwebenden Meer aus bunten Regenschirmen in Orte zum Träumen verwandeln. Die an Dachkabeln aufgehängten Schirme schaffen nicht nur eine schöne Szene, sondern kühlen auch die Straßen auf kreative Art.
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